Ehrungen

Grillen und Ehrungen

Bei schönstem Grillwetter konnten wir anstehende Ehrungen nachholen.

Manfred Rau
Gratulation zur 40. jährigen Mitgliedschaft
von Vorstand Ricarda Kerl und Christian Goldschmitt
Juni 2022

So bedankten wir uns für 40 Jahre Mitgliedschaft von Industriemeister Manfred Rau, welcher schon für alle Vorstandsposten in unserem Ortsverein mit Erfolg tätig war. Als Verbandsgemeinderat und Gemeinderat war Manfred hauptsächlich im Werksausschuss, Bauausschuss, sowie als Vorsitzender   im Rechnungsprüfungsausschuss tätig.

 

Michael Garn Christian, ist mittlerweile 12 Jahre in unserem Ortsverein und unterstützt uns aktiv im administrativen Bereich.

 

Für 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft wurde Rekordhalter Georg Weidmann geehrt. Ursprünglich als Fernfahrer in Europa unterwegs, war er anschließend 32 Jahre bei den Stadtwerken in Mainz tätig. Zunächst als Straßenbahnfahrer, später in der Personallogistik für Urlaubsplanung sowie als Unfallsachbearbeiter für 400 Straßenbahnfahrer tätig. Im französischen Partnerschaftsausschuss war Georg mit seiner Lebensgefährtin Ingrid aktives Mitglied. In der Mainzer Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, AfA war er stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes, von der AfA wurde er als erster Stadtratskandidat für die Kommunalwahl in Mainz nominiert. Georg lebt mit Ingrid seit 22 Jahren in Stadecken-Elsheim und nimmt bis heute sehr aktiv am Ortsgeschehen teil. Wir danken  unserer Landtagsabgeordneten  Nina Klinkel mit Familie sowie  dem Bundestagsabgeordneten Daniel Baldy für ihre Laudatio.

Nachtwächterwanderung 2018

Die am 14.01.2018 stattgefundene Wanderung mit Nachtwächter Reiner Schick war sehr gut besucht. Er führte die rund 120 Bürgerinnen und Bürger durch die Straßen und engen Gassen rund um die Burg Stadeck. Dabei brachte der „erste Stadecker Stadtführer“ Reiner Schick die „Wanderer“ mit vielen Geschichten zum Staunen und lustigen Anekdoten zum Lachen. Der zweistündige Rundgang wurde schließlich mit vielen netten Gesprächen bei einem Glas Secco und Laugengebäck im Burghof ausgeklungen. Nachdem die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ricarda Kerl Reiner Schick für seine überaus interessanten und heiter vermittelten Informationen Dank aussprach, gab es noch eine kleine Ankündigung: „Die Veranstaltung kam so gut an und es gibt noch so viel über unsere Doppel-Gemeinde zu erzählen. Deshalb wird der SPD-Ortsverein im Sommer zu einer Fortsetzung der Nachtwächterwanderung einladen!“

Kerbeeröffnung 2017 war ein voller Erfolg!

Mit dem ersten milden Frühlingsabend füllte sich rasch der Hof im Weingut Ralf & Volker Hamm. Die Band „Lichtmast 18“ begeisterte das Publikum und heizte die Stimmung auf Hochtouren. Das Thekenteam kam kaum mit der Kühlung der Getränke nach und bereits um 20 Uhr musste beim Metzger Nachschub für den Grill organisiert werden. Super!

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, ganz besonders unserem Küchenteam Heidi, Julia und Lisa und der Thekenmannschaft Kai, Sönke, Volker und Peter. Auch möchten wir Kurt, Beate und Karlheinz sowie Edwin, aber auch unserem Neumitglied Stephan für den Aufbau und Ute fürs Aufräumen danken.

Volker und Ralf Hamm danken wir ganz herzlich, dass sie uns schon seit Jahren ihre wunderbare Location für unser Event zur Verfügung stellen. Den Schnorressängern möchten wir für den Abschluss auch in diesem Jahr und damit für ihre Unterstützung unserer Veranstaltung danken.

Herzlichst

Euer Vorstand Ricarda, Christian und Christian

Familienfest zum 1. Mai

Am Montag, den 1. Mai 2017, veranstalteten die SPD Ortsvereine Jugenheim und Stadecken-Elsheim gemeinsam ein Familienfest zum Tag der Arbeit in der Burg Stadeck in Stadecken-Elsheim. Trotz des schlechten Wetters war die Veranstaltung sehr gut besucht. Neben leckerem Essen und Getränken aus der Region gab es Unterhaltung für die Kleinen und auch die Großen – von der Veranstaltungseröffnung mit den Jugenheimern Musikfreunden, Kinderschminken und einem Luftballonwettbewerb bis hin zu Livemusik bei Kaffee und Kuchen war einiges an Programm geboten.

Daneben sollten aber auch die Inhalte nicht zu kurz kommen. Neben ausgelegtem Informationsmaterial stellten Landratskandidat Prof. Dr. Salvatore Barbaro und Bundestagskandidat Dr. Carsten Kühl sich und ihr Wahlprogramm in kurzen Zügen vor und nahmen dabei besonderen Bezug auf die Themen Arbeit und Generationen. Als weitere Gäste waren u.a. Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler, Landtagsabgeordnete Nina Klinkel und SPD-Verbandsvorsitzender Franz-Josef Schatz anwesend.

Besonders freut uns, dass an diesem Tag mehrere, seit Jahren engagierte Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt werden konnten. Claudia und Klaus Lörsch wurden für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft, Edwin Hahner für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Wir möchten daher allen drei herzlich für ihr langjähriges Engagement danken!

Bürgerversammlung zum Thema „Ausbau Mainzer Straße / Schulstraße“

Der SPD Ortsvereinsvorstand Stadecken-Elsheim und Landratskandidat Salvatore Barbaro waren ebenso wie viele weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Bürgerversammlung zum Thema „Ausbau Mainzer Straße und Schulstraße“ gekommen. Das zeigt, dass das Projekt auf großes Interesse stößt. Vom Landesbetrieb für Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) stellte Herr Schafft die Vorplanung sowie den bisherigen Zeit- und Kostenplan der Maßnahme vor (Link zur Präsentation: http://www.stadecken-elsheim.de/fileadmin/user_upload/Praesentation_L426-428_Stadecken_Elsheim__Kompatibilitaetsmodus_.pdf). Es wurde betont, dass dies bislang eine Vorplanung sei und noch Änderungen eingearbeitet werden können. „Änderungen an den Vorplanungen, die vom LBM zusammen mit der Verwaltung aufgestellt wurden, sind zwingend notwendig“, findet die SPD Ortsvereinsvorsitzende Ricarda Kerl. „Insbesondere müssen die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der verschiedenen Gremien mit einbezogen werden. Wir als SPD hätten es begrüßt, wenn schon von Seiten der Verwaltung die Anlieger viel früher in den Prozess mit eingebunden gewesen werden. Die stattgefundene Begehung hätte mit den Betroffenen und nicht ohne stattfinden müssen“, so Kerl weiter.
SPD Fraktionsvorsitzender Christian Goldschmitt bemängelt, dass von Seiten der Verwaltung der Gemeinderat nicht eingebunden wurde. „Die Gemeinderäte wurden bis zur Bürgerversammlung von der Verwaltung im Dunkeln stehen gelassen. Die ganzen Vorgespräche fanden lediglich zwischen der Ortsverwaltung und dem LBM statt. Unter effektiver Ratsarbeit verstehen wir als SPD etwas anderes!“
Der ehemalige Beigeordnete und heutiges SPD-Vorstandsmitglied Kurt Zaun unterstrich: „Wären die Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Rat informiert und partizipiert worden, hätten die Wünsche und Anregungen, die in der Bürgerversammlung vorgetragen wurden, schon direkt in die Vorplanung mit eingearbeitet werden können. So hätte man einige jetzt aufgetretene Probleme direkt beseitigen und Zeit sparen können.“
Bei der Versammlung forderten die Anwohner der Engstelle in der Mainzer Straße unter anderem, den dortigen Bürgersteig auf einer Seite so zu vergrößern, dass dieser auch mit einem Kinderwagen benutzt werden kann. Dies ist unter den heutigen Bedingungen nicht möglich, da kein Bürgersteig in entsprechender Größe vorhanden ist. Des Weiteren ist es für die Anwohnerinnen und Anwohner auch sehr gefährlich, die stark befahrene Straße zu queren. Auch der am Ortseingang geplante Mini-Kreisel sowie die geplante Querungsstelle zwischen den Bushaltestellen in der Mainzer Straße werden von den Bewohnerinnen und Bewohnern teilweise kritisch beurteilt. Es wird befürchtet, dass durch die Hemmung des Fließverkehrs und das ständige Abbremsen und Anfahren – gerade an der Steigung – nicht nur der Lärm, sondern auch die Belastung durch Feinstaub zunimmt.
Die Sanierung der Schulstraße ab der Ampelanlage in Richtung Selzbrücke stößt bei den meisten Anwesenden auf Unverständnis. Zum einen soll die derzeitige Straßenbreite um ca. 1 m verringert werden, um die Fahrtgeschwindigkeit des Verkehrs zu reduzieren. „Ob nur durch eine Fahrbahnverkleinerung eine Reduktion der Geschwindigkeit erreicht wird, ist sehr fraglich“, gibt der SPD Fraktionsvorsitzende Christian Goldschmitt zu bedenken. Weiterhin sollen die vorhandenen Bürgersteige erneutet und verbreitert werden. Dazu ist auch hier eine Querungsstelle eingeplant. „Die Kosten für die Erneuerung der Bürgersteige werden durch die Gemeinde getragen. Diese muss die Kosten nach derzeitiger Rechtslage auf die Anwohnerinnen und Anwohner umlegen. Da die jetzigen Bürgersteige in einem soliden Zustand sind, muss die Frage erlaubt sein, warum diese erneuert werden sollen. Hier entstehen unplausible Kosten. Die Argumentation des LBM, dass bei einer Fahrbahnerneuerung auch immer die Bürgersteige mit saniert werden müssen, ist nicht nachvollziehbar!“, findet Goldschmitt.
Zwar teilt Ortsbürgermeister Barth in diesem Zusammenhang mit, dass zurzeit über die Einführung von Wiederkehrenden Beiträgen zum Straßenbau nachgedacht wird. Sollten diese bis dahin beschlossen sein, würden die Kosten nicht nur noch auf die Anwohnerinnen und Anwohner treffen, sondern über die gesamte Gemeinde umgelegt werden. „Dass nicht notwendige Kosten auf alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde umgelegt werden, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass diese Kosten dennoch anfallen“, gibt Kerl zu bedenken. „Das Argument von Ortsbürgermeister Barth stellt hier keine Lösung des Problems dar.“
Ebenso betroffen fühlen sich die anliegenden Gewerbetreibenden. Denn nach vorsichtiger Schätzung des LBM wird sich die Maßnahme über einen Zeitraum von einem Jahr hinziehen und nur mit großräumigen Vollsperrungen einhergehen können. Damit ist die Zuwegung zu den Betrieben nicht mehr gegeben und das werden die Kleinbetriebe wirtschaftlich nicht oder nur sehr schwer verkraften können.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Sanierung der Mainzer Straße zwingend erfolgen muss. Hierbei sind jedoch besonders auf die Belange der Anlieger Rücksicht zu nehmen und deren Anregungen mit in die Planungen einfließen zu lassen. Weiterhin sind die Ratsmitglieder mehr in die Planungen mit einzubeziehen. Auch hat die Schulstraße sicherlich an einigen Stellen Reparaturbedarf. Jedoch ist eine Komplettsanierung von der Eisdiele bis über die Selzbrücke nach der aktuellen Lage nicht unbedingt notwendig. Erst recht kann sie nicht mit dem Argument des LBM begründet werden, dass das Land dann nur einmal nach Elsheim kommen muss. „Hier werden wir als SPD Stadecken-Elsheim die Entwicklungen genau beobachten und für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere zur Verringerung von Kosten und Belästigungen, eintreten“, kündigen Kerl und Goldschmitt an.