Chronik

Vorwort von Hans Rehm, Ortsbürgermeister 1989 – 2004

Zu Beginn möchte ich eine Herzensangelegenheit meiner Amtszeit von 1989 bis 2004 nennen: Die Partnerschaften unserer Gemeinde mit Rupt sur Moselle, Ershausen/Wilbich und Bovolone.

Wenn man 70 Jahre Frieden unseres Landes erleben durfte, schätzt man gute partnerschaftliche Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn als Fundament des Friedens besonders. Der von Kurt Oesterle und Robert Parmentier 1980 begründeten Partnerschaft mit Rupt sur Moselle bin ich daher immer verpflichtet.  Die Partnerschaften mit Bovolone und Ershausen/ Wilbich wurden in meiner Amtszeit begründet und sind mir ebenso wichtig. Ich hoffe, dass die politisch Verantwortlichen unserer Gemeinde jetzt und auch in Zukunft ebenso denken und handeln und dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Partnerschaft engagieren, sich mit einer Partnerfamilie befreunden und damit das Fundament für den Frieden in Europa stärken.

Voranstellen möchte ich dem Überblick über meine Amtszeit auch einen ganz besonderen Dank an meine langjährigen Beigeordneten Kurt Zaun und Hans Braun, die mir immer hilfreich zur Seite standen und ganz maßgeblich zur positiven Entwicklung unserer Gemeinde mit beigetragen haben. Kurt Zaun mit seinen hervorragenden baufachlichen und technischen Kenntnissen und Fähigkeiten sowie seinen vertrauensvollen Kontakten zu unseren Vereinen.  Hans Braun mit seinem großen Engagement für Umwelt, Naturschutz, Dorfentwicklung und ie Geschichte unserer Gemeinde. Ein Dank auch allen Gemeinderäten, die in dieser Zeit die notwendigen Entscheidungen für die Gemeinde getroffen bzw. sie kritisch begleitet haben sowie an Bürgermeister Ralph Spiegler, der uns mit seiner guten Verwaltung immer fachkundig beraten und erfolgreich unterstützt hat.

Wichtigstes gemeindepolitisches Ziel bei meinem Amtsantritt im Jahr 1989 war es, die beiden Teile der noch jungen Doppelgemeinde zu einer festen und leistungsstarken Gemeinschaft zu integrieren und die notwendigen Einrichtungen hierfür zu schaffen. Johann Weyerhäuser und Erich Dieckmann hatten bereits wichtige Weichenstellungen vorgenommen (Baugebiet Kleinfeld II, Kindergarten Auf der Langweid). Stadecken – Elsheim war dadurch für junge Familien sehr attraktiv geworden. Höchste Priorität hatte in unserer stark wachsenden Gemeinde die Schaffung angemessener zentraler Gemeinschaftseinrichtungen. Die Entscheidung unseres Gemeinderates, diese Einrichtungen um die bereits vorhandene Schule anzusiedeln und damit den Mittelpunkt zwischen den beiden alten Ortsteilen zu stärken, hat die Weiterentwicklung unserer Gemeinde sehr positiv beeinflusst. Unabdingbar für diese Weiterentwicklung war für mich ein gutes Verhältnis zu örtlichen Vereinen und zur Landwirtschaft als prägende Faktoren unseres Gemeindelebens sowie natürlich zur Verbandsgemeinde und zum Landkreis.

Selztalhalle

Wegen der schwierigen Raumsituation unserer  Vereine und der sehr provisorischen Unterbringung der Gemeindeverwaltung  in den Schulräumen war meine erste wichtige Aufgabe 1989, die notwendigen Schritte für eine neue Gemeinschaftshalle neben der Schule in die Wege zu leiten und dabei den Bedarf weiterer Gemeinschaftseinrichtungen (Feuerwehr, Busbahnhof, Einkaufsmarkt) zu berücksichtigen. Eine Renovierung der alten Rheinhessenhalle war aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses im Gemeinderat nicht mehrheitsfähig. Sofort zu in Angriff zu nehmen waren:

  • Schaffung planungsrechtlicher Voraussetzungen für eine neue Gemeinschaftshalle (einschl. Gemeindeverwaltung, Bücherei und Polizeistelle)
  • Erreichung der höchsten Priorität bei Landes- und Kreis- Förderung
  • Flächenankauf für Selztalhalle, Feuerwehr und Busbahnhof.

Durch gute Zusammenarbeit aller Fraktionen im Rat und seinen Fachausschüssen, die enge Einbindung der Vereine sowie die hervorragende Unterstützung meiner Beigeordneten konnte der Planungsprozess zügig abgeschlossen, der Bau der Selztalhalle problemlos realisiert und die Einweihung bereits Ende meiner ersten Amtsperiode mit einem großen Fest gefeiert werden. Alle singenden Vereine begeisterten unter der Leitung von Michael Voll die Gäste mit der Carmina Burana. Die Selztalhalle und die Rheinhessenstube werden von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern und den Vereinen gut angenommen und sind auch ein schöner Ort zum Feiern.

Burg Stadeck

Das Amtshaus der Burg Stadeck bietet mehreren Vereinen Raum für ihre örtlich gebundenen Veranstaltungen. Die Nebengebäude waren lange Jahre Bauhof der Gemeinde. Allerdings befanden sich alle Anlagen bei meinem Amtsantritt in einem schwierigen baulichen Zustand. Ein beantragter beträchtlicher Kreis- und Landeszuschuss musste daher zunächst für die Bauerhaltung eingesetzt werden.

  • Sicherung der Bausubstanz der Scheune und Herrichtung des Burghofes.
  • Amtshaus
    • Sicherung Dächer
    • Renovierung Sitzungssaal
    • Reparatur Heizung
    • Erneuerung der Außenfassade, unter Einbindung der Landesdenkmalpflege!

Nach der Bausicherung richteten engagierte Bürgerinnen Bürger unter Mithilfe der Gemeinde einen historischen Burggarten ein, der zu besonderen Anlässen die Besucher erfreut.

2001 konnte das 700jährige Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte an Stadecken mit einem schönen Fest im historischen Rahmen der Burg gefeiert werden.

Ende meiner dritten Amtsperiode hatte ich genehmigungsreife Anträge für Renovierung der Burgscheune und Außenanlagen durch Landes- und Kreiszuschuss vorbereitet, die in der Folgeperiode die Finanzierung der Burgscheunenrenovierung sichern konnten.

Verkehrssituation

Die Verkehrssituation unserer Gemeinde wird besonders durch die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet und die drei Landesstrassen (L 413, 426, 428) mit ihren sehr hohen Verkehrsbelastungen für die engen Ortsdurchfahrten im Ortsteil Elsheim geprägt.  In langen Verhandlungen mit den zuständigen Landesstellen und der örtlichen Landwirtschaft sowie die hervorragende Unterstützung durch die von Volker Stabel geleitete Bürgerinitiative konnte von uns  das Verfahren für eine entlastende Ortsumgehung gut vorangebracht werden, so dass nach meinem Gesundheit bedingten Ausscheiden aus dem Amt ab 2004 die nächsten notwendigen Schritte hätten in die Wege geleitet werden können. Nach den bedauerlichen Verzögerungen in den Folgejahren steht das dringend notwendige Vorhaben (ständig wachsende Fahrzeugbelastung, höchste Stickoxidbelastung in Ortsdurchfahrt Elsheim) jetzt im Jubiläumsjahr endlich an erster Stelle auf der Prioritätenliste des Landes. Seine Realisierung wird nur möglich sein, wenn alle Verantwortlichen der Gemeinde sich mit Ihrer ganzen Kraft dafür unermüdlich einsetzen.

Zeitgleich wurden von 1989 bis 2004 in unserer Gemeinde eine ganze Reihe von Maßnahmen realisiert, die die Sicherheit vor allem für unsere Kinder erhöhen konnten:

  • Beleuchtung Effengraben
  • Ampeln am Mathildenstift und in Kreuznacher Straße,
  • Fußgänger Übergangshilfen  in Schulstraße, Talstraße und Kreuznacher Straße,
  • Versetztes Parken in Ingelheimer-, Kreuznacher- und Oppenheimer Straße,
  • 30 km/h Begrenzung in reinen Wohngebieten
  • Herstellung des Radweges nach Schwabenheim und Jugenheim sowie Herrichtung eines Radweges nach Nieder-Olm.
  • Ausbau der Ingelheimer Straße mit Ortseingangs Verschwenkungen als Geschwindigkeitsbremse.

Bis 2004 hat das Land in enger Abstimmung mit der Gemeinde die Planung für die Einrichtung eines Busbahnhofs einschl. Ampelanlage zur Schulweg- und Fußgängersicherung abgeschlossen. Er wurde in der Folgeperiode nach 2004 gebaut und sichert mit mehreren Buslinien eine gute Verkehrsanbindung unserer Gemeinde sowie einen sichereren Schulweg für die Kinder.

Haus des Kindes

Die Errichtung des Hauses des Kindes mit naturnahem Spielgelände sicherte ein hervorragendes Angebot unserer Gemeinde an Kindergartenplätzen und konnte sogar um eine Hortgruppe für Schulkinder ergänzt werden. Die enge Einbindung der Eltern in die Planung und die sehr positive Leitung durch Ines Kosir verschaffte der attraktiven Einrichtung einen sehr guten Start. Die Einrichtung der Krabbelgruppe im Amtshaus der Burg Stadeck rundete das Angebot für die Kinder ab. Stadecken-Elsheim ist dadurch für junge Familien außerordentlich attraktiv geworden.

Infrastruktur

Die Finanzen unserer Gemeinde haben sich aufgrund des Zusammenschlusses von Elsheim und Stadecken und der behutsamen Erschließung von Neubaugebieten (Kleinfeld II, Leimenkaute III , Unter den Hundert Morgen) sehr positiv entwickelt, so dass die Finanzierung der Selztalhalle gesichert und von 1989 bis 2004 eine ganze Reihe weiterer wichtiger Infrastrukturmaßnahmen realisiert werden konnten, die zusammen mit dem reichhaltigen kulturellen und sportlichen Angebot unserer Vereine Stadecken-Elsheim zu einer sehr attraktiven Gemeinde gemacht haben.

  • Schaffung baurechtlicher Voraussetzungen für einen Einkaufsmarkt Auf der Langweid und angrenzende Wohnbebauung
  • Erstellung einer Gestaltungssatzung für die alten Ortskerne unserer Gemeinde als Grundlage für gute Zuschüsse an private Bauherren
  • Grunderwerb Auf der Niederweid zur Sicherung des Natur- und Landschaftsschutzes
  • Errichtung eines naturnahen Spielgeländes an der Leimenkaute
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung im Zuge der Erdkabelverlegung durch das EWR.
  • Sicherung der Zollturmruine an der 11.000 Mägde-Mühle durch Verlegung der Strasse.
  • Unterstützung des Tennisclubs zur Erweiterung der Plätze und bei der Errichtung eines Vereinsheims.
  • Errichtung einer Schutzhütte an den Tennisplätzen.
  • Geländeankauf für die Herstellung eines Rasenübungsplatzes der Sportvereinigung.
  • Erweiterung der Trauerhalle auf dem Friedhof Elsheim.

Leben und Feiern in Stadecken-Elsheim

Die Attraktivität unserer Gemeinde wird nicht nur durch unsere gute Ausstattung mit allen notwendigen Einrichtungen, sondern ganz wesentlich auch durch die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten unserer Kirchen, Vereine und unserer Winzerschaft getragen. Dazu gehört natürlich in Rheinhessen immer auch das Feiern mit seinen Glanzpunkten „Fassenacht“, Elsheimer und Stadecker Kerb, Sektvergnügen, Grand Prix.

Erfreulich ist, dass wir durch die offizielle feierliche Eröffnung mit unseren Kirchengemeinden und den Männergesangvereinen auch unsere beiden Kirchweihfeste bereichern und zusammen mit den Vereinen, den Kindergärten und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern den Weihnachtsmarkt zu einem festen jährlichen Glanzpunkt  entwickeln konnten. Kurt Zaun gebührt zunächst in seiner Funktion als Vereinsringvorsitzender und danach als 1. Beigeordneter hier ganz besondere Anerkennung.

Weiterentwicklung

In meiner Amtsperiode hatte unser Gemeinderat mit der Einbindung eines zentral gelegenen größeren Baugebietes (In den Acht Morgen) in den Flächennutzungsplan für Stadecken-Elsheim eine wichtige Weichenstellung für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde vorgenommen. Die Realisierung dieses Gebietes konnte bereits in der nächsten Periode in Angriff genommen werden.

Hans Rehm im Januar 2019


Chronik des SPD-Ortsvereins Stadecken-Elsheim

Stand: November  2018

17. Juni 1960

Georg Lickhardt, Karl Beyer, Jakob Degreif und Konrad Becker gründen am Tag der Deutschen Einheit den SPD Ortsverein

23. Oktober 1960

Teilnahme des neuen Ortsvereins an der Kommunalwahl.

Bei der dieser Wahl erreicht die SPD zwei Sitze im neuen Elsheimer Gemeinderat. Georg Lickhardt wird bei Bürgermeister Jakob Noll in Elsheim 2. Beigeordneter.

25. Oktober 1964

Bei der zweiten Kommunalwahl erhält die SPD einen weiteren Sitz im Gemeinderat. Zu Georg Lickhardt und Karl Beyer gesellt sich nun Heinrich Fries. In einer Koalition unter Bürgermeister Fritz Fürst wird Georg Lickhart 1. Beigeordneter in Elsheim und betreibt zielstrebig mit Heinrich Hoth in Stadecken die Zusammenlegung beider Gemeinden, um einer Zwangszusammenlegung durch die Landesregierung zuvorzukommen.

Die Legislaturperiode wird geprägt durch die Zusammenlegung der beiden selbständigen Gemeinden Elsheim und Stadecken zu Stadecken-Elsheim.

08. Juni 1969

Zur Kommunalwahl schließt sich die „Frei Liste Hoth“ nach intensiver Vorarbeit durch Georg Lickhart und Ernst Degreif geschlossen der SPD an. Gemeinsam wird die absolute Mehrheit erreicht. Heinrich Hoth wurde Bürgermeister, Georg Lickhart, Johann Weyerhäuser und Rudi Graffert wurden Beigeordnete der Gemeinde Stadecken-Elsheim.

1970

Der von Georg Lickhardt geführte, aus 25 Mitgliedern bestehende Ortsverein feiert sein 10jähriges Bestehen.

17. März 1974

Die bundesweite Krise der SPD rund um den Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt erreicht auch Stadecken-Elsheim. Bei der Kommunalwahl erreicht die SPD „nur“ noch neun von 19 Sitzen, die absolute Mehrheit im Gemeinderat wurde somit knapp verfehlt.

Nach der Kommunalwahl bilden CDU, FWG und FDP eine Koalition und wählen Friedrich Holl von der FDP zum Bürgermeister.

Neuer Vorsitzender der SPD Stadecken-Elsheim wird Johann Weyerhäuser.

Juni 1974

Gründung und Herausgabe des 1. Einblick durch Wolfgang Rösel.

1976

Kurt Oesterle wird Vorsitzender der SPD Stadecken-Elsheim

Eine konsequente Oppositionspolitik unter Fraktionsführer Kurt Oesterle führt 1977 zur Amtsaufgabe von Bürgermeister Holl und der Koalition.

1977

Kurt Oesterle wird zum neuen Bürgermeister gewählt. Hans Rehm übernimmt den Vorsitz des Ortsvereins.

1979

Die zweijährige konsequente und erfolgreiche Amtsführung des Bürgermeisters Kurt Oesterle wird bei der Kommunalwahl mit einem überzeugenden Ergebnis belohnt. Die SPD erhält 12 von 19 Sitzen im Gemeinderat.

Kurt Oesterle wird vom Rat zum Bürgermeister gewählt; 1. Beigeordneter wird Johann Weyerhäuser, 2. Wolfgang Hoese und 3. Karlheinz Fries.

01. Mai 1980

Die SPD veranstaltet den „Familientag der SPD“. Diese Großveranstaltung unterstrich die organisatorische Leistungsfähigkeit des Ortsvereins.

1980

Die überzeugende Arbeit der SPD wird nicht nur durch monatliche SPD-Stammtische, einem einmal jährlichen „Bremserstammtisch“  sowie einem jährlichen Sommerfest wieder gespiegelt. Die SPD schraubt ihre Mitgliederzahl auf 85 Genossinnen und Genossen hoch.

23. Januar 1981

Karl-Heinz Beck übernimmt das Amt des Vorsitzenden von Hans Rehm.

Juni 1981

Der SPD Ortsverein gründet die SPD-Frauengruppe, die von Inke Kuhn geführt wird.

28. Mai 1982

Die Amtszeit von Bürgermeister Kurt Oesterle endet. Sein Nachfolger wird Johann Weyerhäuser. Er wird unterstützt durch die Beigeordneten Wolfgang Hoese, Hans Rehm und Karlheinz Fries.

1983

Das Jahr wurde geprägt durch Wahlen. Sowohl die Landtags- als auch die Bundestagswahl waren zu bewältigen. Darüber hinaus galt es die 1985 anstehende Kommunalwahl vorzubereiten.

Im Herbst stand mit Erick Dieckmann der Spitzenkandidat zur Kommunalwahl fest.

17. Juni 1984

Bei der Kommunalwahl erreichte die SPD zehn von 19 Sitzen und konnte wieder die absolute Mehrheit im Gemeinderat stellen. Erich Dieckmann wurde zum Bürgermeister gewählt. Die Positionen der drei Beigeordneten übernahmen Wolfgang Hoese, Hans Rehm und Peter Stiefelhagen.

31. August 1985

Der SPD Ortsverein wollte sein 25jähriges Bestehen „in der Grundschule zwischen den Ortsteilen“ feiern. Nach dem tragischen Tod von Karheinz Beck wird die Feier jedoch abgesagt.

27. Januar 1986

Nach einer kurzen Übergangsperiode übernimmt Rolf Erzmoneit den Vorsitz der SPD Stadecken-Elsheim.

1987

Aufgrund einer schweren Erkrankung gibt Rolf Erzmoneit den Vorsitz des SPD Ortsvereins ab; Hans Rehm übernimmt.

1989

Bei der Kommunalwahl erhält die SPD dank ihrer erfolgreichen Politik für die Gemeinde die absolute Mehrheit.

Hans Rehm wird vom Rat zum Bürgermeister gewählt.

Die SPD stellt alle drei Beigeordnete, Heinrich Strippel, Hans Braun und Iris Erzmoneit.

22. Januar 1990

Nachdem Hans Rehm nach seiner Wahl zum Bürgermeister das Amt des Vorsitzenden abgibt, wird Manfred Rau in der Generalversammlung des Ortsvereins zum Vorsitzenden gewählt.

1991

Wird der bisherige Fraktionsvorsitzende Kurt Zaun zum 1. Beigeordneten gewählt.

Ursula Gloos übernimmt den Fraktionsvorsitz bis 1999.

Der SPD Ortsverein hat in dieser erfolgreichen Zeit 110 Mitglieder.

1992 – 1994

Diese Zeit ist vor allem geprägt vom Bau der Selztalhalle.

1994

Bei der Kommunalwahl wird Hans Rehm – erstmals in direkter Wahl mit fast zwei Drittel aller Stimmen – erneut zum Bürgermeister gewählt.

Da die GAL bei der Kommunalwahl zum ersten Mal angetreten ist, erhält die SPD nur noch 9 Sitze und damit nicht mehr die absolute Mehrheit im Rat. Dennoch erhält das bisher bewährten Team von Kurt Zaun, Hans Braun und Iris Erzmoneit im Rat als Beigeordnete die Mehrheit der Stimmen.

Claudia Lörsch übernimmt als Beigeordnete für Iris Erzmoneit, welche beruflich nach Stuttgart umzieht.

9. Februar 1996

Mit Heidi Burkhart wird erstmals eine Frau zur Vorsitzenden der SPD Stadecken-Elsheim gewählt.

1999

Hans Rehm wird mit absoluter Mehrheit erneut direkt zum Bürgermeister gewählt. Beigeordnete bleiben im bewährten Team Kurt Zaun, Hans Braun und Claudia Lörsch.

Bis 2004 stellt die SPD die komplette Verwaltung. Hans Rehm kandidiert bei der Kommunalwahl 2004 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Bürgermeisteramt.

2004 Die SPD verliert die Bürgermeisterwahl, Claudia Lörsch wird Beigeordnete mit eigenem Geschäftsbereich. Kurt Zaun wird Fraktionsvorsitzender.

2005 übernimmt Manfred Rau vorübergehend den Vorsitz.

2006 – 2009 ist Carsten Schiedhelm Vorsitzender des Ortsvereins.

2009 bei der Kommunalwahl erhält die SPD 7 Sitze. Hans Braun übernimmt den Fraktionsvorsitz. Claudia Lörsch bleibt 1.Beigeordnete.

2009 übernimmt Heidi Rall den Vorsitz der SPD.

Am 1.Mai 2010 feiert die SPD Stadecken-Elsheim ihr 50jähriges Jubiläum in der Burgscheune.

2012 übernimmt Claudia Lörsch den Vorsitz des Ortsvereins.

2013 Christian Goldschmitt tauscht die Funktion des Schriftführers mit dem des 1.Vorsitzenden.

2014 bei der Kommunalwahl erhält die SPD mit 43,8 % die meisten Stimmen und damit 9 Sitze im Gemeinderat. Die Bürgermeisterwahl geht verloren. Christian Goldschmitt wird Fraktionsvorsitzender. Die SPD ist nicht mehr in der Verwaltung vertreten.

2015 Werner Nauert übernimmt den Vorsitz im SPD Ortsverein.

2017 in der Generalversammlung am 23.07.übernimmt Ricarda Kerl den Vorsitz des Ortsvereins von Werner Nauert.

DerAusbau von Schul- und Mainzer Straße, das Priorisierungsverfahren zur Umgehungsstraße, das Umsiedelungsvorhaben des REWE Marktes, die Einführung von Wiederkehrenden Beiträgen für Straßenbau, die Sanierung bzw. der  Neubau des Sport & Vereinsheims, die Sanierung des Amtshauses der Burg Stadeck, die Vermarktung der ehem. Gaststätte am Dorfplatz sind die wesentlichen Ratsthemen mit denen sich die Fraktion in dieser Legislaturperiode beschäftigt bzw. beschäftigt hat und entscheidende Anträge einbringen konnte.

Der SPD Ortsverein Stadecken-Elsheim gestaltet das Leben in Stadecken-Elsheim aktiv mit. Zur Tradition im Ort gehört mittlerweile das jährlich stattfindene Kartoffelfest am Tag der Deutschen Einheit, die Kerbe Eröffnungsfeier in Elsheim am Freitagabend, Rundgänge mit dem Nachtwächter sowie unsere Teilnahme am Weihnachtsmarkt mit den berühmten Kartoffelpuffern.

Darüber hinaus, laden wir immer wieder zu Veranstaltungen mit kompetenten Referenten zu aktuellen Themen ein.

SPD Mandate im Ortsgemeinderat

Legislaturperiode 1989-1994

Braun, H., Flohr, K-H., Gloos, U. , Graffert, Rudi, Harth, V., Johannes, Hannelore, Kleemann, Udo, Rau, M. Strippel, Heinz, Zaun, K. (10 Sitze)

Legislaturperiode 1994-1999

Braun, H., Bauer, Jürgen, Erzmoneit, Iris, Gloos, Ursula, Hahner, Edwin, Harth, Volker, Kleemann, Udo, Lörsch C., Rau, M. Schwarz, Walfried, Zaun, K. (11)

Legislaturperiode 1999-2004 Braun, H., Rall, Heidi, Lörsch, C., Rau, M. Hahner, E. Harth, V. Burkhart, Heidi, Zaun, K. ( 8)    

Legislaturperiode 2004-2009   Braun, H. Burkhart, Heidi,  Harth, V., Lörsch, C.,

Rau, M., Zaun, Eva,  Zaun, K., (7)

Legislaturperiode 2009-2014    Braun, H., Burkhart, Heidi, Harth, V.(ab 2010: Schneller, Helga), Lörsch, C., Lörsch, Bertram, Rau,M., Schwerdt, Gaby, (7)

Legislaturperiode 2014-2019   Goldschmitt, C. Binz, K.H., Burkhart, Heidi, Harth, Volker, Krützfeld, S., Rau, Julia, Rau, M. , Schneller, Helga, Schwerdt, Peter (9)