Stellungnahme des SPD-Ortsvereins Stadecken-Elsheim zur geplanten Umgehungsstraße

Die BI „Umgehungsstraßen Stadecken-Elsheim e.V.“ führt am Mittwoch, den 14. Oktober 2015 in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung einen Workshop zur genannten Problematik durch. Hierzu wurden Vertreter aus Vereinen und Politik eingeladen.
Der SPD-Ortsverein Stadecken-Elsheim wird nach eingehender Diskussion keine Vertreter zu diesem Workshop entsenden. Für den SPD-Ortsverein Stadecken-Elsheim gilt nach wie vor der Beschluss „Nordumgehung“. Dies hat der Vorstand in seiner Juni-Sitzung nochmals bekräftigt und dringenden Handlungsbedarf angemahnt. Darüber hinaus ist die Nordumgehung auch im Gemeinderat mehrheitlich beschlossen. Diesen Beschluss jetzt zu kippen, um einer neuen Trassenführung den Vorzug zu geben, zieht einen enormen zeitlichen Verzug nach sich, wenn er sich überhaupt realisieren lässt.
Gleichwohl sieht der SPD-Ortsverein Stadecken-Elsheim im Rahmen der Verkehrsentwicklung nach mehr als zehn Jahren durchaus Handlungsbedarf und wird sich neuen Ideen nicht verschließen. Das Stichwort heißt in diesem Zusammenhang allerdings „Alternative Verkehrskonzepte“. Dieses Thema wird von den Stadecken-Elsheimer Sozialdemokraten in Kürze aufgegriffen, mit Fachleuten diskutiert, um auch mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in einen Dialog einzutreten, wie es schon zu anderen Themenkreisen (z.B.: Nutzung des Amtshauses) gemacht wurde.
Für die Teilnahme des SPD-Ortsvereins Stadecken-Elsheim an einem Workshop, der darüber hinaus zum Ziel haben soll, dass Stadecken-Elsheim künftig mit „einer Stimme“ spricht, besteht bei den lokalen Sozialdemokraten derzeit keine Notwendigkeit.

Teilnahme des SPD-Ortsvereins am Bossel-Wettbewerb

Am letzten Aprilsonntag stand der SPD-Ortsverein bei herrlichstem Frühlingswetter in den Startlöchern, um auch am diesjährigen Bossel-Wettbewerb teilzunehmen. Unter der Leitung des Ortsvereinsvorsitzenden Werner Nauert leistete das Team „Die rote Front“ mit Julia Rau, Heidi Rall, Ricarda Kerl, Christian Wolny und Christian Goldschmitt vollen Einsatz gegen die „Schwarzen Seelen“. Ein Einsatz, der sich am Ende auch lohnte. Insgesamt nahmen zwölf Mannschaften teil. Der SPD Ortsverein landete auf dem 4. Platz und konnte ein Wein- und Glaspräsent mit nach Hause nehmen.
Wichtiger war jedoch, dass das Team viel Spaß an diesem Bossel-Nachmittag hatte. Es versteht sich
von selbst, dass der Ortsverein am Turnier im kommenden Jahr wieder teilnimmt.

SPD: „Nutzungskonzept des Amtshauses gemeinsam erarbeiten“

Am vergangenen Samstag lud die SPD-Fraktion im Gemeinderat Stadecken-Elsheim die Bürgerinnen und Bürger zu einem Vor-Ort-Termin rund um die Burg Stadeck ein. Fraktionsvorsitzender Christian Goldschmitt stellte den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Planungen der Gemeinde zur Sanierung des Amtshauses vor. Nachdem die Fördermittel in Höhe von 185.400 € von Seiten des Landes bewilligt wurden, kann mit der Sanierung demnächst begonnen werden.
Wie die Räume des Erdgeschosses des Amtshauses in Zukunft genutzt werden sollen, ist jedoch bislang unklar. Einige Punkte wurden von Seiten der Verwaltung zwar schon angedacht, jedoch ohne dass man ein Konzept dahinter erkennen konnte. Goldschmitt: „Ein konkretes Nutzungskonzept wurde vom Gemeinderat bislang nicht diskutiert. Wir als SPD-Fraktion möchten gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein solches Nutzungskonzept entwickeln. Diese Diskussion sollte ein offener Prozess sein, an dem sich alle Interessierten mit ihren jeweiligen Ideen beteiligen können. Lediglich eine Bürgerversammlung vor der abschließenden Beratung der Gemeindegremien durchführen zu wollen, empfinden wir nicht als bürgernahe Politik. Daher wählen wir einen anderen Weg.“
Die Nutzung des Amtshauses der Burg Stadeck bietet aus Sicht der SPD Fraktion für die Gemeinde eine
große Chance. „Es müssen jedoch auch die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Burg berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise im Amtshaus und in der Burgscheune zeitgleich Veranstaltungen und/oder private Feiern stattfinden, dann müssen auch die Parkplatzsituation und die Lärmbelastung in einem Nutzungskonzept mit bedacht und erörtert werden“, fordert der SPD Fraktionsvorsitzende.
Mit dem Gesprächstermin vor Ort hat für die SPD ein Diskussionsprozess rund um ein Nutzungskonzept begonnen. Die anderen Fraktionen im Gemeinderat und die Verwaltung wollten eine SPD Initiative zur Gründung einer fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Nutzungskonzeptes nicht unterstützen. Somit hat sich die SPD dazu entschlossen, selbst zu einer solchen Arbeitsgruppe im Mai einzuladen, um den Diskussionsprozess einzuleiten. „Ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger sollte mit ihnen gemeinsam realisiert werden und nicht nur am Tisch der Verwaltung.“, so Goldschmitt abschließend.