Pressemitteilung „ROTES SOFA“

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger konnte die SPD Vorsitzende Ricarda Kerl im vollbesetzten Weingut Boller- Klonek am 20.02.2019 begrüßen.

Moderiert von Christian Goldschmitt stand unser Bürgermeister Kandidat Sönke Krützfeld, Rede und Antwort zu seinen Zielen und zu allen gestellten Fragen.

Sönke Krützfeld ist verheiratet, Vater von 8 Kindern und als Oberkirchenrat der evangelischen Kirche mit Leitungsfunktion im Bereich Bildung tätig. Er selbst sieht seine Stärken in der Verantwortung mit Menschen umzugehen, Entscheidungen zu treffen, Mitarbeiter führen und zu leiten! Das Team ist nur so gut, wie der Schwächste im Team, so Krützfeld.

Auf den derzeitigen Amtsinhaber und Mitbewerber angesprochen, antwortet Sönke Krützfeld: „Sie werden kein negatives Wort zum Mitbewerber von mir hören!“

Sönke arbeitet seit 5 Jahren im Gemeinderat und es macht ihm Spaß mitzugestalten.

In der Sache kann man uneins sein, mein Ziel ist es, nach offenen Diskussionen das Beste für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Ich wünsche mir eine neue Beratungskultur im Rat und möchte frühzeitig und umfassend alle Beteiligten einbinden. Vom SPD Ortsverein nominiert zu werden ist mir eine Ehre, so Krützfeld. Verantwortung übernehmen, federführend etwas in der Gemeinde bewegen ist mein Anreiz und Verpflichtung zugleich. Wenn ich gebraucht werde, bin ich da, so Krützfeld.

Hingehen Zuhören Handeln ist sein Grundsatz! So sieht er sich als Bürgermeister! Miteinander eine neue Verwaltungskultur aufbauen. Mit Transparenz zur Arbeit und stärkerer Einbindung der Beschäftigten der Gemeinde. Bezahlbarer Wohnraum nicht nur als Floskel. Ein Thema, welches Kreisweit in Angriff zu nehmen ist! Immobilien in Gemeindebesitz sind auf Machbarkeit zu überprüfen. Das Vereinsleben mit über 50 Vereinen und Gruppierungen gilt es vordergründig zu unterstützen. Beim Thema Jugend möchte er freie Treffen, ähnlich wie der aufgelöste Jugendtreff wieder etablieren! Er ist offen zur Aufnahme von allen Ideen, aller Gruppierungen! So ist es eines seiner Ziele, alle Parteien immer frühzeitig und umfassend einzubinden!

Ein gutes Zeitmanagement für das Amt des Bürgermeisters unter stärkerer Einbindung der Beigeordneten strebt Krützfeld an! Hierzu gehört auch eine Kontinuität beim Angebot der Sprechstunden für die Bürgerinnen und Bürger. Wir sind eine attraktive Gemeinde, wir müssen die Infrastruktur im Auge behalten! Erweiterungen durch Baugebiete sind sorgfältiger und vor allem behutsamer anzugehen, denn Folgekosten sind oft höher als die Gewinne! Zu verbessern sind die ärztliche Versorgung, die Mobilität mit einem Bürgerbus, beim ÖPNV legt er größten Wert auf attraktivere Preisgestaltung. In den nächsten Wochen bietet Sönke Krützfeld und der SPD Ortsverein neben weiteren Veranstaltungen, 8 Termine an 4 Plätzen mit einer mobilen AnsprechBar, frei nach Hingehen-Zuhören Handeln, an.

Wer an dem Abend nicht dabei sein konnte, kann sich die Vorstellung in den folgenden Videobeiträgen ansehen

Gez. KuZ

Pressemitteilung

Hingehen-Zuhören-Handeln

Stehende Ovationen für Sönke Krützfeld bei der Kandidatenvorstellung bestätigten einen gelungenen Wahlkampfauftakt des SPD Ortsvereins Stadecken- Elsheim. Den 140 Gäste in der Burgscheune wurden die Kandidatinnen und Kandidaten der ausgewogenen SPD Liste für die Kommunalwahl am 26.Mai von Herbert Petri vorgestellt.  Gereimte Grußworte und viel Lob an den Ortsverein von Nina Klinkel MdL, dem SPD Kreisvorsitzenden Steffen Wolf und VG Chef Ralph Spiegler eröffneten einen kurzweiligen Abend. Nach dem humorvollen, nicht ganz so ernsten Vortrag von Peter Schwerdt, den Ehrungen langjähriger Mitglieder, Renate Beck und Wolfgang Rösel 40 Jahre, Karl-Heinz Schmahl 25 Jahre, überzeugt Messdiener Andreas Schmitt mit seinem Vortrag alle Gäste. Der mit viel Beifall bedachte Bürgermeisterkandidat Sönke Krützfeld erläutert seine Vorstellungen vom Amt des Bürgermeisters, den Aufgaben einer zeitgemäß ausgerichteten Verwaltung mit festen Öffnungszeiten und kompetenten Ansprechpartnern. Auszüge aus dem Wahlprogramm: Verbesserung des ÖPNV, Ortsumgehung, Parkkonzept, Selztal Verkehrsentlastung, behutsamere bauliche Entwicklung, Unterstützung der Ortsvereine, Optimierung gemeindlicher Einrichtungen, Installierung einer Personalvertretung für die Beschäftigten der Ortsgemeinde und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch unter Berücksichtigung von derzeitigen gemeindlichen Immobilien. Sönke Krützfeld und der SPD Ortverein wird mit weiteren Veranstaltungen, sowie einer mobilen AnsprechBar-Tour, frei nach „Hingehen-Zuhören-Handeln“ informieren.

KuZ

Aktuell-Umgehung

Veröffentlichung des Ministeriums für Weinbau, Verkehr & Landwirtschaft Rheinland Pfalz. November 2018 

https://mwvlw.rlp.de/de/themen/verkehr/aktuelles/landesstrassenneubauprojekte/

Bewertung von Landesstraßenneubauprojekten in Rheinland-Pfalz 2018  Ausgangslage

Im Koalitionsvertrag 2016-2021 wird dem Erhalt von Landesstraßen Vorrang vor dem Neubau von Landesstraßen eingeräumt. Dennoch ist der Neubau von Landesstraßen langfristig weiterhin erforderlich. Deshalb müssen bereits heute neue Planungsperspektiven für dringend erforderliche Ortsumgehungen bei Landesstraßen vor dem Hintergrund langer Planungszeiten geschaffen werden, um mittelfristig wieder baurechtlich abgesicherte Bauvorhaben vorliegen zu haben (Planungsvorrat).

Als Grundlagehierfür wurden aus den bisher bekannten möglichen Landesstraßenneubauprojekten, mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten in der Zukunft, der Dringlichkeit und des Planungsstandes, 17 Vorhaben als besonders prioritär eingestuft. Hierbei wurden unter anderem auch das verkehrliche Erfordernis der einzelnen Vorhaben und das mögliche Nutzen-Kosten-Verhältnis berücksichtigt.

Bewertung

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz wurde im März 2017 mit der Bewertung beauftragt.

Als Grundlage für die Bewertung der Vorhaben wurden in einem ersten Schritt die notwendigen technischen Planunterlagen einschließlich einer Kostenschätzung erstellt bzw. vorhandene Unterlagen auf einen einheitlichen Stand gebracht.Darüber hinaus wurde für alle zu bewertenden Projekte eine einheitliche verkehrliche Grundlage auf einer aktuellen Datenbasis bereitgestellt.

Auf der Grundlage der aktualisierten Planunterlagen, Kosten und Verkehrszahlen wurden die ausgewählten 17 Vorhaben mit Hilfe von Ingenieurbüros nach folgenden Kriterien bewertet:

–     Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV)

–     Städtebauliche Verbesserung (Städtebau)

–     Verbesserung der Netzstruktur im Raum (Raumordnung)

–     Ökologische Risikoabschätzung (Ökologie/ Raumwiderstand)

Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV): Die Berechnung der Nutzen erfolgte wesentlich nach der Methodik zum Bundesverkehrswegeplan 2030. Die Kosten wurden auf Grundlage teils vorhandener, teils neu erstellter Planunterlagen geschätzt.

Städtebau:Die städtebauliche Bewertung der Vorhaben erfolgte in zwei Schritten. Zunächstwurde die bestehende Ortsdurchfahrt einer Mängelbewertung unterzogen. Im Anschluss daran wurde die Wirkung der Umgehung auf die Ortsdurchfahrtberücksichtigt.

Raumordnung:In der raumordnerischen Bewertung wird geprüft, welchen Beitrag das Projekt zur landesweiten Netzbildung und zur guten Erreichbarkeit aller Teilräume des Landes liefert. Dabei wird die Lage und Bedeutung im funktionalen Straßennetz beurteilt, wobei überregionale, regionale und ortsverbindende Funktionen unterschieden werden.

Ökologie/ Raumwiderstand: Im Rahmen der ökologischen Risikoabschätzung wurden die Schutzgüter Mensch, Boden, Klima/ Luft, Tiere/ Pflanzen und Landschaftsbild bewertet.

Ergebnisse:

Für die Projekte wurden neben dem Nutzen-Kosten-Verhältnis und den Einzelergebnissen aus der städtebaulichen und raumordnerischen Bewertung sowie der ökologischen Risikoeinschätzung weitere Randbedingungen berücksichtigt, wie

–     Planungsstand/ Verfahrensfortschritt,

–     Finanzrahmen, Vorgaben des Landeshaushalts,

–     Räumliche / regionale Verteilung der Projekte und

–     Verfügbare Planungskapazitäten.

Das Raumordnungsverfahren für die Ortsumgehung Stadecken-Elsheim im Zuge der L 426 / L 428 wurde im September 2002 mit einem raumordnerischen Entscheid abgeschlossen. Hierbei wurden jeweils für die West- als auch die Nordumgehung Vorzugsvarianten empfohlen, wobei jedoch die größte Entlastung der Ortsdurchfahrt durch eine kombinierte Nord- und Westumgehung erreicht werden kann.
Im Jahr 2007 wurde der raumordnerische Entscheid um weitere 5 Jahre verlängert. Eine erneute Überprüfung des Entscheids wurde seitdem nicht durchgeführt.
Das Land Rheinland-Pfalz hatte sich dann für eine getrennte Planung der Ortsumgehungen von Stadecken-Elsheim Nord und West ausgesprochen, um bei eventuellen Problemen im Bereich eines Teilabschnitts nicht mögliche Fortschritte im Bereich des anderen Abschnitts zu behindern. Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim hat im Jahr 2008 beschlossen, der Planung einer Umgehung nur bei Realisierung von Nord- und Westumgehung zuzustimmen.
Stadecken-
Elsheim
Schwabenheim
an der Selz
Essenheim
L413 Richtung
Nieder Olm / A63

Mit Schreiben vom 18. Juli 2013 hatte die Verbandsgemeinde Nieder-Olm auf der Grundlage eines Beschlusses des Gemeinderats von Stadecken-Elsheim vom 24. Juni 2013 um Aufnahme der Planungen für eine Nordumgehung gebeten. Zudem wurde mitgeteilt, dass die Gemeinde eine aus Gründen des Vogelschutzes erforderliche Ort nahe Trasse der Westumgehung ablehnt.

Nordumgehung

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Kartengrundlage: WEB-Atlas
  1. Planungsstand
    Das Vorhaben befindet sich in der Vorplanung.
    Die Kosten für die 1,3 km lange Strecke werden aktuell auf ca. 2,4 Mio. € geschätzt.
  2. Ergebnisse der Bewertung durch den Landesbetrieb Mobilität
    MONETÄRE BEWERTUNG
    Verkehrsökonomische Bewertung Nutzen-Kosten-Verhältnis
    4,87
    NICHT-MONETÄRE BEWERTUNG
    Städtebau
    Sehr große Vorteile
    Raumordnung
    Große Vorteile
    Ökologie/ Raumwiderstand
    Gering

West Umgehung:

Kartengrundlage: WEB-Atlas

  1. Planungsstand
    Das Vorhaben befindet sich in der Vorplanung.
    Die Kosten einer 1,5 km langen ortsnahen Westumgehung werden aktuell auf ca. 3,4 Mio. € geschätzt.
  2. Ergebnisse der Bewertung durch den Landesbetrieb Mobilität
    MONETÄRE BEWERTUNG
    Verkehrsökonomische Bewertung Nutzen-Kosten-Verhältnis
    1,69
    NICHT-MONETÄRE BEWERTUNG
    Städtebau
    Große Vorteile
    Raumordnung
    Sehr große Vorteile
    Ökologie/ Raumwiderstand
    Mittel

Chronologie:

1995 Machbarkeitsstudie wird erstellt.

2002 Abschluss des Raumordnungsverfahren mit Erteilung des Raumordnungsbescheides für 5 Jahre.

2005 Ratsbeschluss zum Bau der Umgehungsstraße mit Nord und Westumgehung als 1 Baumaßnahme.

2007 Fristverlängerung für das Raumordnungsverfahren bis

September 2012.

2007 Dez. Mitteilung des Wirtschaftsministerium:

Keine Finanzmittel für die Umsetzung.

2008 Weitere 2 Ratsbeschlüsse zum Bau der Umgehungsstraße.

2010 Nach Ergebnis der Prüfung auf Verträglichkeit mit dem Vogelschutzgebiet,

ist die Westumgehung unverträglich mit dem Vogelschutz.

Nur ein Ort nahe Westumgehung ist verträglich.

2011 der Rat fast entsprechende Beschlüsse.

2012 Ablauf von Raumordnungsbescheid,

die Planungsaktivitäten vom LBM werden eingestellt. Das erforderliche Planfeststellungsverfahren wird somit nicht mehr  eingeleitet.

2013 Neuer Ratsbeschluss, Entkoppelung von West- und Nordumgehung.

2017 auf SPD Antrag werden die laut Ministerium erforderlichen Beschlüsse zum Bau der Nord und Westumgehung als getrennte Maßnahmen gefasst.

2018 auf SPD Antrag wird eine Arbeitsgruppe Umgehungsstraße begleitend eingesetzt.