Neue Sporthalle für Stadecken-Elsheim

Der Bau einer neuen Sporthalle für Stadecken-Elsheim wird derzeit in diversen Gremien der Gemeinde angeregt und kontrovers diskutiert. Unterschiedliche Varianten eines Hallenneubaus stehen hierbei zur Disposition. Mittelpunkt der Diskussionen ist eine Drei-Felder-Sporthalle, die auf dem Gelände der Grundschule errichtet werden könnte, dabei allerdings einen Teil der mehr als
3.000 qm großen Schulwiese schlucken wird.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Anbau an das renovierungsbedürftige Vereinsheim der TSVgg. Stadecken-Elsheim 1848 sowie der Bau einer Einfeld-Sporthalle an diesem Vereinsheim.
Der SPD-Ortsverein Stadecken-Elsheim befasste sich im Rahmen seiner zurückliegenden Mitgliederversammlung mit der Thematik und kam nach lebhafter Diskussion zu dem Ergebnis, dass der Ortsverein eine Arbeitsgruppe einrichten wird, an deren Ende eine eindeutige SPD Beschlussfassung stehen wird.
Diese Arbeitsgruppe hat in einer ersten Sitzung die weiteren Arbeitsschritte festgelegt. Darüber hinaus ist es für die SPD unbedingt notwendig, dass sowohl die Mitbürgerinnen und Mitbürger als auch die ortsansässigen Vereine mit auf den Weg zu dieser neuen Sporthalle genommen werden sollen. Bürgernähe und Transparenz sind die obersten Gebote, die bei der Umsetzung eines Projektes dieser Größenordnung und Tragweite allen anderen Punkten voran gestellt werden müssen.
Der SPD-Ortsverein wird in einer ersten Veranstaltung interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einem Ausflug nach Nieder-Olm einladen. Dort kann eine baugleiche Drei-Felder-Sporthalle in Augenschein genommen werden, die den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlichen soll, über welche Größenordnung und Dimension bei der Drei-Felder-Sporthalle gesprochen wird.
In einer sich anschließenden weiteren Veranstaltung sollen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen die Möglichkeit eines Neubaus diskutiert und besprochen werden. Hierbei dürfen verlässliche Aussagen zu bestehenden Bedarfsanalysen sowie zur Kostenfrage (incl. Deckung der Folgekosten) nicht außer Acht gelassen werden. Ggfls. müssen bestehende Analysen aktualisiert und neue Gesichtspunkte mit in die Diskussion eingebracht werden.
Auf der Grundlage dieser Gespräche, vorliegender Bedarfsanalysen sowie unter Berücksichtigung der anfallenden Kosten wird die Arbeitsgruppe eine Beschlussvorlage für die SPD-Mitgliederschaft erarbeiten und zur Vorlage bringen.
Das abschließende SPD-Mitgliedervotum, im Rahmen einer Mitgliederversammlung festgelegt, wird durch die aktiven SPD-Mandatsträgerinnen und -trägern den weiteren Weg in die Ratsarbeit finden.

Teilnahme des SPD-Ortsvereins am Bossel-Wettbewerb

Am letzten Aprilsonntag stand der SPD-Ortsverein bei herrlichstem Frühlingswetter in den Startlöchern, um auch am diesjährigen Bossel-Wettbewerb teilzunehmen. Unter der Leitung des Ortsvereinsvorsitzenden Werner Nauert leistete das Team „Die rote Front“ mit Julia Rau, Heidi Rall, Ricarda Kerl, Christian Wolny und Christian Goldschmitt vollen Einsatz gegen die „Schwarzen Seelen“. Ein Einsatz, der sich am Ende auch lohnte. Insgesamt nahmen zwölf Mannschaften teil. Der SPD Ortsverein landete auf dem 4. Platz und konnte ein Wein- und Glaspräsent mit nach Hause nehmen.
Wichtiger war jedoch, dass das Team viel Spaß an diesem Bossel-Nachmittag hatte. Es versteht sich
von selbst, dass der Ortsverein am Turnier im kommenden Jahr wieder teilnimmt.

SPD: „Nutzungskonzept des Amtshauses gemeinsam erarbeiten“

Am vergangenen Samstag lud die SPD-Fraktion im Gemeinderat Stadecken-Elsheim die Bürgerinnen und Bürger zu einem Vor-Ort-Termin rund um die Burg Stadeck ein. Fraktionsvorsitzender Christian Goldschmitt stellte den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Planungen der Gemeinde zur Sanierung des Amtshauses vor. Nachdem die Fördermittel in Höhe von 185.400 € von Seiten des Landes bewilligt wurden, kann mit der Sanierung demnächst begonnen werden.
Wie die Räume des Erdgeschosses des Amtshauses in Zukunft genutzt werden sollen, ist jedoch bislang unklar. Einige Punkte wurden von Seiten der Verwaltung zwar schon angedacht, jedoch ohne dass man ein Konzept dahinter erkennen konnte. Goldschmitt: „Ein konkretes Nutzungskonzept wurde vom Gemeinderat bislang nicht diskutiert. Wir als SPD-Fraktion möchten gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein solches Nutzungskonzept entwickeln. Diese Diskussion sollte ein offener Prozess sein, an dem sich alle Interessierten mit ihren jeweiligen Ideen beteiligen können. Lediglich eine Bürgerversammlung vor der abschließenden Beratung der Gemeindegremien durchführen zu wollen, empfinden wir nicht als bürgernahe Politik. Daher wählen wir einen anderen Weg.“
Die Nutzung des Amtshauses der Burg Stadeck bietet aus Sicht der SPD Fraktion für die Gemeinde eine
große Chance. „Es müssen jedoch auch die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Burg berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise im Amtshaus und in der Burgscheune zeitgleich Veranstaltungen und/oder private Feiern stattfinden, dann müssen auch die Parkplatzsituation und die Lärmbelastung in einem Nutzungskonzept mit bedacht und erörtert werden“, fordert der SPD Fraktionsvorsitzende.
Mit dem Gesprächstermin vor Ort hat für die SPD ein Diskussionsprozess rund um ein Nutzungskonzept begonnen. Die anderen Fraktionen im Gemeinderat und die Verwaltung wollten eine SPD Initiative zur Gründung einer fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Nutzungskonzeptes nicht unterstützen. Somit hat sich die SPD dazu entschlossen, selbst zu einer solchen Arbeitsgruppe im Mai einzuladen, um den Diskussionsprozess einzuleiten. „Ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger sollte mit ihnen gemeinsam realisiert werden und nicht nur am Tisch der Verwaltung.“, so Goldschmitt abschließend.