SPD: „Nutzungskonzept des Amtshauses gemeinsam erarbeiten“

Am vergangenen Samstag lud die SPD-Fraktion im Gemeinderat Stadecken-Elsheim die Bürgerinnen und Bürger zu einem Vor-Ort-Termin rund um die Burg Stadeck ein. Fraktionsvorsitzender Christian Goldschmitt stellte den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Planungen der Gemeinde zur Sanierung des Amtshauses vor. Nachdem die Fördermittel in Höhe von 185.400 € von Seiten des Landes bewilligt wurden, kann mit der Sanierung demnächst begonnen werden.
Wie die Räume des Erdgeschosses des Amtshauses in Zukunft genutzt werden sollen, ist jedoch bislang unklar. Einige Punkte wurden von Seiten der Verwaltung zwar schon angedacht, jedoch ohne dass man ein Konzept dahinter erkennen konnte. Goldschmitt: „Ein konkretes Nutzungskonzept wurde vom Gemeinderat bislang nicht diskutiert. Wir als SPD-Fraktion möchten gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein solches Nutzungskonzept entwickeln. Diese Diskussion sollte ein offener Prozess sein, an dem sich alle Interessierten mit ihren jeweiligen Ideen beteiligen können. Lediglich eine Bürgerversammlung vor der abschließenden Beratung der Gemeindegremien durchführen zu wollen, empfinden wir nicht als bürgernahe Politik. Daher wählen wir einen anderen Weg.“
Die Nutzung des Amtshauses der Burg Stadeck bietet aus Sicht der SPD Fraktion für die Gemeinde eine
große Chance. „Es müssen jedoch auch die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Burg berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise im Amtshaus und in der Burgscheune zeitgleich Veranstaltungen und/oder private Feiern stattfinden, dann müssen auch die Parkplatzsituation und die Lärmbelastung in einem Nutzungskonzept mit bedacht und erörtert werden“, fordert der SPD Fraktionsvorsitzende.
Mit dem Gesprächstermin vor Ort hat für die SPD ein Diskussionsprozess rund um ein Nutzungskonzept begonnen. Die anderen Fraktionen im Gemeinderat und die Verwaltung wollten eine SPD Initiative zur Gründung einer fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Nutzungskonzeptes nicht unterstützen. Somit hat sich die SPD dazu entschlossen, selbst zu einer solchen Arbeitsgruppe im Mai einzuladen, um den Diskussionsprozess einzuleiten. „Ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger sollte mit ihnen gemeinsam realisiert werden und nicht nur am Tisch der Verwaltung.“, so Goldschmitt abschließend.