Anträge/Anfragen

Ein Angebot für ältere Menschen in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Erläuterung: Gemeindeschwester plus

Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung oder ihrem eigenen Haus und ihrer vertrauten Umgebung leben. Das Programm Gemeindeschwester plus soll insbesondere Senior:innen und Bedürftige dabei unterstützen.

Das kostenfreie, präventive Angebot richtet sich an ältere Menschen, die noch keine Pflege brauchen, sich aber eine unterstützende Beratung in diesem Lebensabschnitt wünschen.

Ziel ist es, die Selbständigkeit von hochbetagten Menschen so lange als möglich zu erhalten und Pflegebedürftigkeit durch gezielte Interventionen zu vermeiden oder hinauszuzögern. Tritt Pflegebedürftigkeit ein, leiten die Fachkräfte Gemeindeschwester plus zu den Kolleg:innen der Pflegestützpunkte und den pflegerischen Angeboten über.

Die Fachkräfte Gemeindeschwester plus selbst führen keine pflegerischen Tätigkeiten aus.

Das Programm Gemeindeschwester plus soll im gesamten Gebiet der Verbandsgemeine Nieder-Olm angeboten und vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz, ergänzt um kommunale Mittel, gefördert werden.

Aufgaben: Die Fachkraft Gemeindeschwester plus nimmt sich Zeit und hört zu.

Die Fachkräfte Gemeindeschwester plus machen Hausbesuche, haben im persönlichen Gespräch ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche der älteren Menschen und beraten zu Fragen der Alltagsbewältigung, Wohnraumanpassung, Mobilität oder zum Thema Einsamkeit. Sie informieren über Begegnungsmöglichkeiten, Bewegungsangebote oder Kulturveranstaltungen. Sie bilden unterstützende Brücken zu den jeweiligen Angeboten und erleichtern so die Zugänge.

Ihre Erfahrungen aus den Gesprächen mit den Älteren sollen darüber hinaus in die Initiierung neuer Angebote oder die Weiterentwicklung der bestehenden Angebote fließen.

Aktuell sind 90 Fachkräfte fast flächendeckend in RLP ( Stand Dez.2025) tätig. Im Doppelhaushalt des Landes stehen hierzu 3,8 Millionen (2025 und 2026 zur Verfügung.

Aktuell zur Notarztversorgung:

Das Krankenhaus Ingelheim ist geschlossen, das Binger Krankenhaus wird wenigstens zur Regioklinik, aber lediglich mit Schmalspurnotaufnahme, die Bereitschaftspraxen sind geschlossen. Der NEF, ein schnelles Notarzteinsatzfahrzeug im Rettungsdienst das einen Notarzt und einen Notfallsanitäter zum Notfallort bringt, ist in Ingelheim wegrationalisiert und die Antwort des Kreises scheint die Streichung der NKTW, dieser Notfallkrankentransportwagen ist ein qualitativer Transport, ergänzend im  Notfalltransport eingesetzt. Somit können diese auch zur Verkürzung von Eintreffzeiten in der Notfallrettung beitragen. Nachfolgender Antrag zur Notarztversorgung im Kreis Mainz-Bingen liegt unserer Kreistagsfraktion zur Antragstellung seit Wochen vor.

Ab sofort können Sie uns hier auch Kontaktieren :

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Thema von Anders Norén